Das G-Modell | 16 Jahre Porsche Geschichte

911 Traumautos entdecken.

Das G-Modell | 16 Jahre Porsche Geschichte

Porsche G-Modell Turbo
Porsche G-Modell 3,2l

Das G-Modell wurde von 1979 bis 1989 gebaut und ist der 911er, der am längsten gebaut wurde. Doch warum ein G-Modell und was ist dem Vorgänger gegenüber anders?

Die Name stammt von der Modellbezeichnung G-Serie von Porsche ab. Porsche hat seine Modelle bis 1980 A-Serie, B-Serie, usw. (ohne I-Serie) genannt.

Hinter dem G-Modell steckt die G-Serie. Auch die Modell, die danach erschienen sind (bis K-Serie) werden G-Modell genannt, da die gleiche Karosserie verbaut wurde. Doch was hat sich verändert im Gegensatz zum Ur-Modell und wie hat sich das G-Modell weiter entwickelt? Zuerst hat es den Basis 911er, den 911 S und den 911 Carrera gegeben. Das G-Modell war weiterhin luftgekühlt. An der Karosserie hat es ein paar Änderungen gegeben. Und die Varianten waren zunächst gleich. Er wurde als Coupe und Targa angeboten.

911 G-Modell Turbo

Was zeichnet das G-Modell aus? Der Stoßdämpfer wurde vergrößert, Blinker waren am Kotflügel vorhanden. Außerdem war nun zwischen der Karosserie und dem Stoßdämpfer ein Aufprallstoßdämpfer angebracht.

1975 wurde dann die H-Serie gebaut, also die Baureihe der Turbos, welche einen Turbolader besaßen. Damals war der Turbo das schnellste deutsche Serienauto mit 260 PS und 250 km/h. Der Turbo wurde breiter und hatte einen Heckspoiler sowie eine Frontlippe. 

Die Motoren wurden 1976 alle von 2,7 auf 3 Liter erhöht. Außerdem wurde der Basis 911er abgeschafft, der 150 PS schwache 911er durch den 911 S abgelöst, welcher von 175 PS auf 165 PS gesetzt wurde.

911 G-Modell Traga

Zudem war ab diesem Zeitpunkt auch eine Halbautomatik verfügbar. Die Karosserie wurde verzinkt und Porsche garantierte, dass die 911er sechs Jahre nicht rosten würden.

Später, als Porsche die Transachselmodelle produziert hatte, hat Porsche die Produktion des Carreras eingestellt. Somit wurde nur noch der SC (Super Carrera) und der Turbo gebaut, wobei der Turbo jetzt über 3,3 l Hubraum verfügte. Der SC hatte damals 180 PS. 1980 wurde dann auch der SC auf 188 PS aufgerüstet. Außerdem wurde durch die Verwendung von Super-Benzin die maximale Geschwindigkeit auf 204 km/h verbessert. Mit dieser Neuerung wurde aber gleichzeitig die Halbautomatik abgeschafft. 

911 G-Modell Kabrio

Zwei Jahre, nachdem die US-Behörde das Gesetz für Kabrios aufgehoben hatte, hat Porsche ein 911 SC Kabrio (1982) produziert.

1984 wurde dann wieder mal der Name von SC zu Carrera geändert. Er hatte 3,2 l Hubraum und 231 PS. Diese Modelle sind die beliebten G50 Modelle. 

Aufgrund eines amerikanischen Gesetzes mussten die Autos einen Katalysator haben, womit die Leistung auf 204 PS sank. Dies galt aber nur für die amerikanischen Modellen. 217 PS hat der 911er mit Kat ( Katalysator) 1986 erlangt. Der 911er ohne Kat sollte ab diesem Zeitpunktaus eine maximale Geschwindigkeit von 245 km/h schaffen.

911 G-Modell Speedstar

1989 wurde dann der begehrte Speedstar in einer geringen Auflage gebaut. Dieser hatte eine kurze Windschutzscheibe und Turbo-Bremsen.

Abschließend kann man sagen, das Porsche in dieser langen Zeit sehr viele Varianten mit vielen Innovationen auf den Markt gebracht hat. Das ist vielleicht auch der Grund, warum diese Baureihe so erfolgreich war.

Hier sieht man ein Porsche G-Modell von vorne.
Hier wird die Größe der Stoßstange noch einmal deutlich.
911 er Porsche G-Modell Motor 3,2Liter
Dies ist ein 3,2 Liter Motor.

Dieser Beitrag wurde mit Sorgfalt und viel Recherche geschrieben. Dennoch kann ich nicht die Haftung übernehmen für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Beitrages.

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